O2 LTE: Investitionen in Großstädte

Gigantische Summen im dreistelligen Millionenbereich investiert o2 in den Ausbau von LTE in deutschen Großstädten. Ziel ist die Versorgung großer Ballungsgebiete wie Berlin, Hambung und Ruhrgebiert mit LTE. Der Chef von o2 sagte, dass LTE besonders an den Hotspots in Großstädten benötigt wird.

Doch was nach immensen Kosten ausschaut ist nur die Spitze des Eisbergs. Allein für die LTE-Lizenzen haben die 4 Giganten o2, Deutsche Telekom, Vodafone und E-Plus 4,4 Milliarden Euro bezahlt.

Jedenfalls soll der LTE-Tarif von o2 „LTE für Zuhause heißen und monatlich 39,90 Euro kosten, wobei die ersten 6 Monate nur 29,90 Euro kosten. Es wird monatlich ein 10 GB großes Volumen für maximale Geschwindigkeit im Downlink angeboten. Nach Verbrauch der 10 GB wird auf eine Geschwindigkeit von 384 kBit/s im Downlink gedrosselt.

Schnäppchen App

Vodafone will sich von DSL verabschieden

Was sich erstmal etwas unglaublich anhört, ist Teil des Umstiegs bei Vodafone von DSL auf LTE. Alle bestehenden DSL-Kunden sollen dann in Zukunft über LTE versorgt werden. Vodafone nennt einige Gründe für den großen Wandel: Einmal verschlingen die Mietkosten der Server bei der Deutschen Telekom einen großen Anteil des Gewinns; Die Telekom mache dadurch sogar einen großeren Gewinn als Vodafone. Hinzu kommt der positive Nebeneffekt, dass Vodafone unabhängig von der Telekom wird, wenn sie die Server selbst betreibt.

Außerdem bietet LTE genügend Bandbreite, um alle Ansprüche im privaten Bereich zu decken.

Apple iPad 3 mit LTE

Bald ist es wieder so weit: 2012 soll das neue iPad von Apple auf den Markt kommen und eine neue Generation einläuten. Natürlich wird es wieder viele Neuerungen geben, die das iPad sehr interessant machen. Z.B. Wird vermutet, dass das iPad 3 mit einem hochauflösenden Retina-Display erscheinen wird; Ein Display-Typ welcher bis jetzt nur beim Apple iPhone 4 zum Einsatz kam. Eine weitere Verbesserung wird bei der Auflösung zu bemerken sein – das neue iPad wird auf identisch großer Fläche eine 4 mal höhere Bildpunktdichte (2.048 x 1.536 Pixel) aufzeigen als bei seinem Vorgänger.

Eine weitere mögliche Neuerung, über die schon spekuliert wird, könnte ein Funkmodul für LTE sein. Anders als beim iPhone 5 hätte ein iPad mehr Platz für ein solches Modul und auch den höheren Bedarf an Internetleistung, welchen LTE optimal decken könnte.

LTE Ausbau und Zukunft in Deutschland

LTE Ausbau der Telekom

Die Telekom startete am 1. Juli 2011 mit ihrem ersten LTE-Netz in Köln. Der LTE Ausbau kostete  die Telekom bereits rund 5 Millionen Euro für 100 Basisstationen und 120 Kilometer Glasfaserkabel. Jetzt plant die Telekom bis Ende diesen Jahres über 100 weitere Städte mit LTE-Zugängen zu versorgen. Hierzu soll extra ein neuer LTE Tarif bis Herbst 2011 eingeführt werden, der Kunden in den Städten ein größeres Inklusivvolumen bereit stellt, als es der momentane Tarif in Köln tut.

Bei der Telekom kann das LTE-Netz mobil über den Speedstick LTE empfangen werden. Dieser Stick kann neben LTE auch noch EDGE/GPRS und HSPA/UMTS empfangen. Für einen einmaligen Preis von 4,95 Euro erhält jeder Kunde, der den Web’n’walk Connect XXL Tarif abschließt, diesen Stick.

LTE Advanced

Während in Deutschland LTE-Netze mit 100 MBit/s theoretischem Downlink angeboten werden die praktisch noch nicht erreicht werden können, hat Ericsson mit LTE Advanced einen mobilen Downsteam von 900 MBit/s tatsächlich erreicht. Damit wäre der theoretische und erlaubte Höchstwert von 1 GBit/s fast ausgeschöpft. Die LTE-Advanced Technologie hat ihre Hauptmerkmale in  der Mehrantennentechnologie (MIMO) und in der Möglichkeit der Trägerbündelung.

Diese verbesserte Technonolgie soll in 2013 kommerziell in Betrieb genommen werden. Auch die Konkurenz, Nokia Siemens, rechnet mit LTE-Advanced Produkten auf dem Mark im Jahre 2013. Das Upgrade auf LTE Advanced soll genau wie beim Upgrade von dem 3,5G Standarts HSPA und HSPA+ durch Aufspielen der neuen Software ermöglicht werden.

Viele Landbewohner freuen sich schon über das LTE-Internet. Denn früher hatten sie gar kein Internetzugang oder nur sehr langsames ISDN. Und es werden immer mehr Dörfer, die mit LTE versorgt werden sollen. Vorranging diejenigen, die vorher noch garkein Internetzugang hatten (weiße Flecken). Erst danach dürfen Orte mit LTE weiter ausgebaut werden, die schon vorher über schnelles Internet verfügten – so die Vorgabe der Bundesnetzagentur.

Momentan kann das Internet über ein USB-Stick mobil empfangen werden. Allerdings können diese Sticks noch kein UMTS- oder GSM-Netz empfangen. Später sollen aber auch diese Sticks abwärtskompatibel sein und ältere Standarts empfangen können. Für den stationären Gebrauch zu Hause gibt es LTE-Router, die per W-Lan das Internet im Haus verbreiten.

Handys mit LTE gibt es noch nicht, da die aktuellen LTE-Komponenten zu viel Storm verbrauchen und auch sehr heiß werden. Jedoch kann am Ende diesen Jahres mit einem LTE-fähigem Handy gerechnet werden. Es wird aber wahrscheinlich viel Zeit vergehen, bis sich LTE als Handynetztstandart durchgesetzt haben wird.

LTE bei der Telekom: LTE-Netz in Köln (Juli 2011)

Die Telekom startete am 1. Juli in Köln mit seinem LTE-Netz. Für den Umbau hat die Telekom keine Mühen und Kosten gescheut: erstmal musste die 1,8 Ghz Frequenz auf der LTE gesendet wird für run 1,3 Milliarden Euro gekauft werden. Die rund 100 LTE-Masten in Köln kosteten das Unternehmen weitere 5 Millionen Euro.

Der Tarif für LTE nennt sich „web’n’walk Connect XXL“ und kostet erstmal 74,95 Euro pro Monat. Hierbei sind Downstreamgeschwindikeiten von 100MBit/s möglich. In den ersten 3 Monaten muss keine Gebühr bezahlt werden.

Hierfür bietet die Telekom ihren eigenen Surfstick an, der neben LTE auch noch GSM/EDGE und UMTS/HSPA unterstützt. Damit ist der mobile Einsatz von LTE möglich.

Ab Herbst kommt ein neues Angebot für andere Großstädte in denen der Call and Surf Comfort via Funk Tarif schon integriert ist. Dieser neue LTE Tarif ermöglicht ebenfalls eine Downstreamgeschwindikeit von 100 MBit/s mit einem monatlichen Volumen von 50 GB für einen monatlichen Betrag von 89,95 Euro. Auch hier sind die ersten 3 Monate gratis.

Der Technickerchef des Unternehmens verriet aber, dass die Geschwindikeiten von 100 MBit/s wohl möglich und auch gemessen worden sind. In der Praxis sei wohl eine Geschwindigkeit von 10 MBit/s wahrscheinlicher, da sich mehrere Nutzer das Netzt teilen werden.

LTE bei O2

Seit Anfang Juli begann O2 mit dem Vertrieb von LTE-Netzzugängen für zu Hause.

Mit diesem häuslich gebundenen LTE-Netzzugang lassen sich Geschwindikeiten von 7,2 MBit/s (gedrosselt 284 kBit/s) im Downlink und 2 MBit/s (gedrosselt 128 kBit/s) im Uplink erreichen. Eine Drosselung erfolg nach dem Verbrauch der monatlich zustehenden 10 GB Volumen. Für kleinere Unternehmen gibt es ein monatliches Volumen von 12 GB.

Der O2 LTE Tarif kostet regulär 39,90 Euro pro Monat, wobei das erste halbe Jahr nur 29,90 Euro pro Monat kostet. Der Vertrag verpflichtet zu einer 24-monatigen Mindestlaufzeit mit der Möglichkeit innerhalb der ersten 30 Tage den Vertrag umgehend zu kündigen. Allerdings müssen in diesem Fall Einrichtungsgebühr, Versandkosten und die erste Monatsgebühr selbst getragen werden. Die Einrichtungsgebühr beläuft sich auf einmalige 49,90 Euro und der LTE-Router auf 49,90 Euro. Die Routerkosten werden bei der Rückgabe erstattet.

Verfügbarkeit der LTE-Netze können auf der O2 Homepage eingesehen werden. Bis jetzt sind unter anderem Oberreichenbach im Schwarzwald, Abtsteinach im Kreis Bergstraße oder Zscherben im Saalkreis in Sachsen-Anhalt mit LTE-Netzen versorgt.

Deactivate Client Integration Features

iPhone 4S ohne LTE (dafür HSPA+)

Das neue iPhone 4S sollte ursprünglich mit einem eingebauten LTE-Chip fähig sein, über LTE-Netze Internet zu empfangen. Leider erfüllen die LTE-Chips, die von der Firma Qualcomm hergestellt werden, noch nicht die Anforderungen von Apple. Bisher könnte LTE im iPhone nur über einen größeren Akku realisiert werden, was für Apple aber nicht in Frage kommt, da somit das Erscheinungsbild des iPhones verändert werden würde.

Doch es soll nicht verzweifelt werden: LTE SmartPhones sollen in 2012 realisiert werden. Auch der Chef der größten amerikanischen Mobilfunkbetreiber-Firma (Verizon Wireless) drückte sich positiv dahingehend aus, dass Apple Produkte in Zukunft mit LTE ausgestattet werden.

Da LTE nicht für das neue iPhone verwendet werden kann, kommt eine andere Technik ins Spiel: HSPA+. Es ist die Weiterentwicklung der im iPhone 4 eingebauten HSPA-Technik. Mit der alten Technik war ein maximaler Downlink von etwa 7,2 MBit/s möglich. HSPA+ hingegen kommt auf theoretische Spitzenwerte von 84 MBit/s im Downlink und 22 MBit/s im Uplink – effektiv schaffen die aktuellen Netze aber nur 22 MBit/s Downlink. Trotzdem ist die Geschwindigkeit um Faktor 3 höher als beim Vorgänger.

Doch nicht nur bei der Internettechnik hat Apple das iPhone verbessert. Das neue iPhone 4S kommt mit einer verbesserten Kamera und einem schnelleren A5-Dual-Core-Prozessor daher. Auch das Aussehen wird minimal geändert.

Jetzt auch bei der Telekom: LTE Tarife verfügbar!

Auch die Telekom bietet seit dem 05.04.2011 das Call & Surf Comfort Funk an und vermarktet damit die Nutzung der LTE-Netzte für häusliche Internetzugänge.

Die Nutzung wird allerdings nicht nur über das LTE-Netz realisiert, sondern auch über das HSPA-Netz. Je nach Verfügbarkeit der Technologien an den jeweiligen Standorten, was sich preislich für den Endnutzer nicht unterscheidet, erhält der Nutzer einen passenden LTE-Router. Die Mietkosten für den Router betragen 4,95 Euro pro Monat.

Der große Unterschied zwischen LTE bei Vodafone und LTE bei der Telekom liegt in der Downstreambegrenzung. Die Telekom bietet nur ein Paket an mit dem festen Limit von 3 MBit/s im Downstream und 500 KBit/s im Upstream. Während dessen bietet Vodafone bis zu 50 MBit/s in verschiedenen Preisklassen an.

Bei dem Kauf des Call & Surf Comfort Funk Pakets gilt eine Mindestlaufzeit von einem Jahr.

Nutzer, die wissen möchten ob und wann an ihrem Wohnort ein LTE-Netz für sie verfügbar sein kann, können sich auf www.telekom.de/4g registrieren und werden automatisch benachrichtigt, wenn ein Anschluss an das Netz möglicht ist. Ziel der Telekom ist es bis zum Jahresende 1.500 ländliche Gebiete, die vorher keinen Breitband-Internet Zugang hatten, mit LTE- Netzen oder HSPA/UMTS zu versorgen. Nutzer, die zwar wenig Downstream zur Verfügung haben aber schon einen DSL-Anschluss besitzen, werden von diesen Maßnahmen der Telekom nicht profitieren.

Es ist soweit: LTE bei Vodafone verfügbar!

Vodafone bietet seit Mitte März ein umfassendes Paket zum Surfen und Telefonieren über das neue LTE-Netz an. Damit ist das Unternehmen um einige Wochen schneller als sein Konkurrent, die Telekom, der erst am 5. April startete.

Enthalten in diesem Paket ist die Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz und eine Surf-Flatrate. Anrufe auf das Mobilfunknetzt werden extra berechnet (19ct/Minute).

Für den häuslichen Anschluss an das LTE-Netz wird ein spezielles LTE-Modem und die Easybox benötigt. Beides zusammen bietet Vodafone für einmalig einen Euro und jeden weiteren Monat für 2,50 Euro an. Das Modem kann überall im Haus aufgestellt werden. Die Easybox wird am Modem angeschlossen und versorgt den Nutzer mit Anschlüssen für ein Heimnetzwerk per WLAN oder 4 Ethernet-Anschlüssen. Zwar entfällt der alte Telefonalschluss, aber über diese Easbox können auch analoge und ISDN-Telefone weiterhin benutzt werden. Außerdem können per USB Drucker und Speichermedien angeschlossen werden. Extraleistungen wie das Führen von zwei parallelen Telefongesprächen, Konferenzschaltung und die Nutzung mehrerer Rufnummern müssen, bei Wunsch, dazugebucht werden.

Vodafone bietet 4 Pakete an, die sich in der Downstreamgeschwindigkeit unterscheiden.

  • 3,6 Mbit/s für 39,99 Euro
  • 7,2 Mbit/s für 49,99 Euro
  • 21,6 Mbit/s für 59,99 Euro
  • bis zu 50 Mbit/s für 79,99 Euro

Die Upstreamgeschwindikeit beträgt ca. 500kbit/s. Die Telefonie-Flatrate ist bei allen Paketen enthalten. Erhältlich ist das Angebot nur in Regionen, wo die LTE-Netze vorhanden sind. Es werden generell erst die Orte mit LTE versorgt, die kein Breitband-Internet Zugang per DSL haben (die sogenannten weißen Flecken).

Die ersten LTE Netze werden aktiv genutzt

Vodafone hat am 01.12.2010 als erster deutscher Netzbetreiber angefangen seinen Surfstick für die LTE-Netze zu verkaufen. Ziel ist es die weißen Flecken auf der Karte, meist ländliche Gebiete ohne Breitbandzugang zum Internet, mit den LTE-Netzen zu decken. Hierbei verspricht ein Geschäftsführer von Vodafone Geschwindigkeiten von mindestens 3 MBits/s. Weiter wurde gesagt, dass der LTE-Ausbau schon gegen Ende 2011 abgeschlossen werden soll, um bis dahin alle weißen Flecken von der Karte zu wischen. Der Surfstick kostet einmalig 1 Euro und monatlich 2,50 Euro. Zusätzlich muss noch je nach gewünschter Geschwindigkeit ein Datentarif erworben werden. Die Kostenspanne geht von rund 30 bis 70 Euro für eine Bandbreite von 3,6 – 50 MBits/s.

o2 und die Telekom befinden sich im Gegensatz zu Vodafone noch in der LTE-Testphase. Bei beiden startete diese Anfang Dezember. Dabei können mehrere hundert o2-Testnutzer ein halbes Jahr lang gratis das LTE-Netz testen. Auch die Hardware wird komplett umsonst geliefert. Noch kann man sich auf der Website für die Teilnahme an der Testphase anmelden. Während bei o2 noch Leute gesucht werden, hat die Telekom die Anmeldephase abgeschlossen und ließ 200 Testnutzer am 01.12.2010 auf die bereits bestehenden LTE-Sendemasten los.

Da bei all diesen Testphasen hauptsächlich Probanden vom Land genommen werden, stellt sich die Frage, wann und ob die LTE-Netze auch in die Stadt bzw. Großstadt installiert werden. Die deutsche Telekom äußerte sich dahingehend so, dass in der Stadt frühestens in einem Jahr mit LTE-Netzen gerechnet werden kann. Es soll vorallem an stark frequentierten Orten gut ausgebaut werden, damit ein Limit von bis zu 42 MBit/s erreichbar ist.

Während Vodafone schon kommerziell durchstartet, will die Telekom erst ab April 2011 seine LTE-Netze für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

Details zu LTE Tarifen bei Vodafone und Telekom

Nachdem Vodafone am 01.12.2010 mit dem Verkauf der LTE-Surfsticks begann und ganz klare Preisvorstellungen hat, befindet sich die deutsche Telekom noch in der Testphase. Trotzdem hat sie sich schon zu den Preisen geäußert. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Der LTE-Zuhause-Internet-Tarif von Vodafone:

Vodafone teilt sein Downstreamspektrum in 4 Kategorien ein.

  • 3,6 MBit/s für 29,99€ /Monat noch unbekannt
  • 7,2 MBit/s für 39,99€ /Monat mit 10 GB max. Download
  • 21,6 MBit/s für 49,99€ /Monat mit 15 GB max. Download
  • 50,0 MBit/s für 69,99€ /Monat mit 30 GB max. Download

Nach Erreichen des maximalen Downloadvolumens wird die Downstreamgeschwindigkeit auf 384 kBit/s gedrosselt. Nur bei dem neuen Angebot von 3,6 MBit/s ist nocht nicht bekannt, wann und auf wie viel gedrosselt wird. Alle Verträge haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Beim Vertragsabschluss wird eine einmalige Einrichtungsgebühr von 24,99 Euro erhoben. Die zusätzlichen Kosten für ein Moden betragen einmalig 1 Euro plus weitere 2,50 Euro pro Monat.

Vodafone rät aber mindestens den 7,2 MBit/s Tarif zu erwerben, aufgrund der geringen Leistung des 3,6 MBit/s Tarifes.

Der Call&Surf Comfort via Funk Tarif von der Telekom:

Bei diesem Tarif handelt es sich um ein LTE- oder HSPA-Komplettpaket. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Für 39,95 Euro erhält ein Telekom-Kunde folgende Dienstleistungen.

  • Einen Telefon- und Internetanschluss zum festen Tarif.
  • Je nach Standort, welcher entweder mit 3G (HSPA) oder 4G (LTE) Technik versorgt ist, erhält der Kunde einen passenden Router mit WLAN-Unterstützung für einmalige 39,95 Euro .

Der Datentarif für die Internetnutzung umfasst 3MBit/s im Downstream und 0,5 MBit/s im Upstream. Nach Überschreitung des Downloadvolumens von 3 GB wird der Downstream auf 1 MBit/s reduziert. Sollte das Volumen von 5 GB überschritten werden, wird weiter auf 384 MBit/s reduziert. Die Sim-Karte, welche mitgeliefert wird, ist regional begrenzt. Das bedeutet, dass das freie Bewegen während des Surfens, wie zum Beispiel im Zug, nicht möglich ist. Am Ende des Monats wird eine Rechnung verschickt, inder alle Leistungen preislich zusammengefasst sind, wobei es nicht möglich ist, die Telefoniekosten getrennt von den Internetnutzungskosten zu sehen.

Vodafone LTE Netzabdeckung jetzt erstmalig online

Vodafone hat als jetzt  erster Netzbetreiber seine Netzabdeckungskarte veröffentlicht, in welcher das LTE-Netz und seine territoriale LTE-Abdeckung eingetragen ist.

Hier ist für jeden transparent sichtbar, wo es bereits erste Verfügbarkeit der neuen LTE-Netze gibt. Nebenbei zeigt die Veröffentlichung der Karte, dass die Aufrüstung in die nächste Generation des Mobilfunkstandards in vollem Gange ist.

Die Konkurenz von o2 und Telekom befindet sich noch in der Friendly-User-Test-Phase und wird erst später anfangen sein LTE-Netz zu vermarkten. E-Plus wird frühestens 2011 erste eigene LTE-Sendemasten aufstellen.

Wie man der Karte entnehmen kann, befinden sich die Standorte der LTE-Masten überwiegend in Brandenburg nahe Berlin. Genauer in der Region um Belzig und in Brandernburg an der Havel. Die allerersten Masten von Vodafone liegen eigendlich in Bad Doberan/Heiligendamm, sind allerdings nicht auf der Karte eingezeichnet. Ein Vodafonesprecher begründete dies mit dem zu schnellen Erscheinen der Karte bevor alle bereits funktionierenden Masten eingetragen werden konnten. Die fehlenden bzw. neuhinzukommenden Sendemasten sollen später in die Karte eingefügt werden. Also können Nutzer auch in Zukunft sich ein Bild über den Fortschritt und über die lokale Verfügbarkeit des LTE-Netzes machen.

Andere große Netzbetreiber wie o2 und Telekom befienden sich noch in ihrer Testphase und halten sich über den Ausbau ihrer neuen Netze sehr bedeckt. Nutzer können Informationen auf der Telekom-Website per Eingabe einer Postleitzahl zur voraussichtlichen Verfügbarkeit eines LTE-Netzes an jenem Ort erhalten. Anbieter o2 hingegen gab bis jetzt nur den Standort eines Testnetzes preis, welches nur ein kleines Gebiet umfasst.

Possibly related posts: (automatically generated)

LTE Ausbau geht weiter: Telekom und Vodafone mit neuen Standorten

Telekom Deutschland betreibt ab sofort eine LTE-Basisstation im thüringischen Artern. In den nächsten 7 Wochen bis Jahresende sollen an 60 Standorten in Thüringen neue Sendeanlagen aufgestellt sein. Ein weiterer neuer LTE-Standort ist außerdem im niedersächsischen Harsefeld zu finden.

Betrachtet man die Einwohnerzahlen dieser Standorte, wird man schnell erkennen, dass alle Dörfer nur wenige Tausend Einwohner haben. Ganz im Sinne der Digitalen Dividende werden so die weißen Flecken (gegenden ohne Breitband) von der Karte gelöscht. Dies war mit der Bundesnetzagentur im Vorfeld vertraglich so festgelegt worden, Ziel: Rund 90 Prozent der bisher unversorgten Orte bis 2016 an die Breitband-Infrastruktur anzuschließen.

Vodafone hat unterdessen bekanntgegeben, in insgesamt fünf Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern) neun LTE-Standorte in Betrieb genommen zu haben. Details sind hier meist Mangelware, da sich die Mobilfunkbetreiber beim LTE-Ausbau ungern in die Karten schauen lassen. Für LTE-Testkunden soll dabei sogar schon ein LTE-Datenstick zur Verfügung stehen.

Ich habe die Übersichtskarte der LTE-Sendemasten mal auf den von mir bekannten Stand gebracht. Man kann deutlich die Zunahme der LTE-Sendemasten von Vodafone und Telekom erkennen. Einige der LTE-Sendemasten sind allerdings nicht offiziell bekanntgegeben, sondern lediglich der lokanen Presse zu entnehmen. Von o2 ist bisher leider wenig bekannt.

E-Plus weiterhin ohne LTE-Ausbau – Konzentration auf HSPA+

E-Plus lässt sich im LTE-Netzausbau weiter alle Zeit der Welt. Frequenzen im 800MHz Bereich (Digitale Dividente) hatte das Mobilfunkunternehmen ja ohnehin nicht ersteigert, da die Preise zu teuer waren. Und auch jetzt kümmert sich das Unternehmen nicht um den LTE Ausbau. So hieß es, dass die E-Plus Kunden kein Interesse an LTE hätten, sondern nur an Breitband allgemein. Daher werde nach wie vor lediglich am Ausbau des HSPA+ Netzes gearbeitet, weil dafür zum einen schon Endgeräte am Markt verfügbar seien und zum anderen einfach auf LTE umgerüstet werden kann, sobald die Nachfrage nach LTE steigt. Im Anfangsstadium soll HSPA+ sogar noch etwas schneller als LTE sein.

Bereits Mitte Oktober hatten wir Details zum Ausbau des HSPA+ Netzes von E-Plus veröffentlicht. Diese Strategie wird weiter verfolgt werden, da HSPA+ ausgereift und günstig sei. Außerdem werden die neuen Sendemasten so ausgebaut, dass mit einem einfachen Softwareupdate jeder Sendemast auf Wunsch LTE sprechen kann, wenn der Markt soweit ist. Aktuell gebe es ja ohnehin noch keine LTE-Datensicks zu massenmarkttauglichen Preisen und LTE-Smartphones kommen wohl nicht vor 2012. Ich persönlich vermute aber, dass die ersten LTE Phones schon 2011 auf den Markt kommen. Gerüchte über LTE-Funktionalitäten beim iPhone 5 gab es schon in der Vergangenheit

UMTS-Flatrate „o2 Active Data 6“ mit 5GB Volumen ab 6,24 Euro monatlich

Sparhandy bringt euch über das Wochenende ein klasse Angebot für eine UMTS-Flatrate. Es handelt sich dabei um den o2 Active Data L Tarif (UMTS-Flatrate mit 5 GB Volumen), der sich jetzt allerdings Active Data 6 nennt. Im Gegensatz zu früher hat er nämlich jetzt nur noch eine Mindestvertragslaufzeit von 6 Monaten (statt 24 Monaten). Nach dem Ablauf der 6 Monate kann monatlich gekündigt oder gewechselt werden. Und als Bonbon obendrauf gibt es neben dem o2 UMTS-Stick für bestehende o2-Kunden mit einem Sprachtarif (z.B. Inklusiv Paket 100) das Internet Pack M (200 MB Freivolumen) kostenlos auf den Tarif dazugebucht. Details findet ihr weiter unten.

  • o2 Active Data 6 für 9,99 Euro pro Monat
    • UMTS Internet-Flatrate mit 5GB Volumen
    • kein Mindestumsatz
    • keine Anschlussgebühr
    • 25 Euro pro Monat (6 Monate Mindestvertragslaufzeit) = 150 Euro
    • – 90,06 Euro Auszahlung
    • 0 Euro für den o2 UMTS-Stick
    • ___________________________
    • 59,94 Euro für 6 Monate = 9,99 Euro pro Monat

Die Auszahlung erfolgt wie immer nach ~6-8 Wochen direkt auf euer Girokonto.

15% Rabatt für Selbständige und Geschäftskunden

Und nochmal günstiger haben es wieder einmal die Selbständigen und Geschäftskunden, denn sie bekommen zusätzlich 15% Rabatt auf das Angebot (während der Bestellung „Geschäftskunde“ auswählen). Als Nachweis wird Gewerbeschein, Handelsregisterauszug, oder Metro-Kundenkarte akzetiert. Auch Schüler/Studenten können versuchen, diesen Rabatt zu bekommen, wenn dies auch nicht garantiert ist. Dazu am besten dieses Formular verwenden und nachträglich einreichen. Garantieren können wir allerdings für nichts, ggf. müsst ihr es mehrfach probieren oder in einem o2 Laden einen netten Mitarbeiter finden und gemeinsam ausfüllen.

  • o2 Active Data 6 für 6,24 Euro pro Monat
    • UMTS Internet-Flatrate mit 5GB Volumen
    • kein Mindestumsatz
    • keine Anschlussgebühr
    • 21,25 Euro pro Monat (6 Monate Mindestvertragslaufzeit) = 127,50 Euro
    • – 90,06 Euro Auszahlung
    • 0 Euro für den o2 UMTS-Stick
    • ___________________________
    • 37,44 Euro für 6 Monate = 6,24 Euro pro Monat

Die monatliche Grundgebühr für den O2 Active Data L beträgt somit lediglich 21,25 Euro (statt 25 Euro) und das Gesamtpaket kostet somit (verrechnet mit der Auszahlung von 90,06 Euro) nur sagenhafte 6,24 Euro pro Monat. Natürlich dürft ihr wie immer die Kündigung innerhalb der ersten 6 Monate nicht vergessen. Sonst zahlt ihr die vollen 21,25 Euro (bzw 25 Euro) monatlich. Allerdings könnt ihr wie erwähnt auch monatlich nach den 6 Monaten kündigen, d.h. der Vertrag verlängert sich nicht automatisch!

Internet-Pack M kostenlos

Aber es wird noch besser: Da es sich um einen Original o2-Vertrag handelt, können alle o2 Bestandskunden, die das hier genannte o2 Active Data 6 Paket buchen und außerdem bei o2 noch einen Sprachtarif (z.B. Inklusivpaket 100) haben, zusätzlich das Internet-Pack M kostenlos obendrauf bekommen. Dieses hat ein UMTS-Freivolumen von 200 MB (danach Drosselung auf GPRS) und wird zu eurem Sprachtarif, also die ganz normale Sim-Karte im Handy, hinzugebucht. Im besten Falle habt ihr also den Active Data 6 für euren UMTS-Stick und gleichzeitig das Internet Pack M auf eurem Handy.

Das gilt nebenbei auch, wenn ihr jetzt schon das Internet-Pack M auf eurem Handy habt. Momentan erscheint es für 10 Euro/Monat auf eurer Rechnung – wenn ihr Active Data L über Sparhandy bucht, fallen die 10 Euro für das Internet Pack M weg, und ihr zahlt nur den Data-Tarif. Insgesamt bekommt ihr also mehr und zahlt weniger, wenn das nicht der Hammer ist 🙂

LTE-Partner der Deutschen Telekom ist Nokia Siemens Networks

Die deutsche Telekom hat für den Ausbau der ausländischen LTE-Netze einen Rahmenvertrag mit Nokia Siemens Networks geschlossen, die somit einer der künftigen LTE-Lieferanten für ausländische Netze der Deutschen Telekom sein werden. Auch in Deutschland wird das Unternehmen für den Großteil des LTE-Rollouts verantwortlich sein. Bis zu 75km soll dabei das Signal nur einer LTE-Basisstation im 800 Mhz Frequenzband reichen.
Unterdessen geht auch bei den LTE-Endgeräten die Entwicklung voran. So gibt es bereits viele LTE-Datensticks von diversen Herstellern, darunter Nokia, AVM, Samsung, LG und Huawei.

Kooperation beim LTE-Ausbau deutscher Mobilfunkbetreiber?

In den letzten Tagen haben einige Gerüchte über Kooperationen der verschiedenen Mobilfunkanbieter beim LTE-Ausbau die Runde gemacht. Niek Jan van Damme, Chef der Telekom-Deutschland, erklärte der Financial Times Deutschland „es wird möglicherweise zu Kooperationen kommen„. Hintergrund ist dabei vor allem der LTE-Ausbau in den ländlichen Gegenden, wo die Frequenzen der digitalen Dividende im 800-MHz-Bereich liegen. Hier ersteigerte E-Plus keine der teuren (aber reichweitenstarken) Frequenzen und brachte daher Interesse an gemeinsamen LTE-Ausbau-Bestrebungen hervor.

In Absprache mit der Bundesnetzagentur wurde bei den LTE-Versteigerungen vorgeschrieben, zuerst dünn besiedelte Regionen („weiße Flecken“) abzudecken. In diesen Regionen lohnt es sich aber nicht, Netze mehrfach aufzubauen. Wenn bspw. o2 und Telekom und Vodafone ihre eigenen LTE-Netze dort aufziehen, wäre das ein Mehraufwand, der sich ggf. nicht lohnt, zumal diese Gebiete wesentlich weniger lukrativ sind. Hier sollen daher die Kooperationen greifen.

Unterdessen erklärte o2, dass eine flächendeckende Kooperation beim LTE-Ausbau mit der Telekom beziehungsweise Vodafone nicht realistisch sei, da jeder Netzbetreiber seine eigenen LTE-Ausbaupläne in der Tasche habe. Eine Zusammenarbeit in Sachen LTE könne man sich  nur in konkreten Einzefällen vorstellen.

Details zum Ausbau des HSPA+ Netzes von E-Plus

E-Plus hat in den vergangenen Jahren nicht wirklich mit schnellem mobilen Internet oder einem guten UMTS-Netzausbau punkten können. Vor etwa 10 Tagen hatte das Unternehmen allerdings angekündigt, bis 2012 das beste Datennetz in Deutschland haben zu wollen – eighentlich ziemlich provokant. Jetzt werden dafür erste Details bekannt:
Während sich die großen Mobilfunkanbieter auf ihre LTE-Frequenzen und den LTE Ausbau konzentrieren, hat E-Plus ja bekannt lich keine entsprechenden Frequenzen für den ländlichen Bereich ersteigert. Das Unternehmen konzentriert sich dabei viel mehr auf den Ausbau des eigenen UMTS- und HSPA-Netzes, das mit 384 kbit/s vergleichsweise schlecht ausgebaut ist (siehe UMTS Flatrate Vergleich) und in Ballungszentren zu allem Überfluss teilweise auch noch ziemlich überlastet ist.

Das Geld, das bei der Frequenzgversteigerung gespart wurde, wird jetzt wohl nun in den HSDPA-Netzausbau gesteckt. So heißt es in einer aktuellen Kundgebung, man vergrößere Tag für Tag die Reichweite des Highspeed-Datennetzes um die Fläche Düsseldorfs. Hi-Speed heißt hier 7,2 MBit/s, HSUPA wird allerdings nicht unterstützt, so dass Uploads nach wie vor nur mit langsamen 384 kBit/s vor sich hindrödeln. Im Fokus des Netz-Ausbaus stünden HSPA+-Stationen, die den Kunden Geschwindigkeiten der nächsten Generation bis zu 21,6 MBit/s im Down- und 5,7 MBit/s im Upstream bieten können. E-Plus plant, in knapp 4,5 Jahren ein in ganz Deutschland flächendeckendes HSPA+-Netz zu haben. Diese HSPA-Stationen sind LTE-fähig und somit leicht und schnell auf den neuen Standard umzurüsten, werden jedoch nicht auf den für ländliche Gebiete idealen 800MHz eingesetzt werden, sondern bei Frequenzen um 1800 und 2000 MHz, was der Bereich für GSM- und UMTS/HSPA-Übertragungen ist.

Gesundheitsschäden durch LTE Technologie? Frequenzprobleme mit DVB-T!

Birgt der LTE-Ausbau gesundheitliche Gefahren?

Überall wird auf LTE umgerüstet und neue LTE-Sendemasten werden in Betrieb genommen – über mögliche Gesundheitsschäden durch die Technologie wurde allerdings bisher wenig Forschung betrieben. Die erste Studie dazu soll laut Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) Mitte November vorliegen. Dabei wird vor allem auch untersucht, wie weit die Grenzwerte im Nahbereich durch LTE-Sendeanlagen ausgeschöpft werden. Untersucht werden dabei 7 LTE-Sendeanlagen, wovon sich 2 im Pilotbetrieb (Brandenburg und Bayern, vermutlich Telekom und o2) und 5 im Testbetrieb befinden. Da die Nutzung der Sendemaste noch sehr gering ist (es gibt ja für den Endverbraucher noch keine Möglichkeit, an eine LTE Flatrate ranzukommen), werden sämtliche Messdaten daher auf eine maximal mögliche Vollauslastung der LTE-Anlagen hochgerechnet.

Wie in unserer Übersichtskarte zum LTE-Ausbau zu sehen ist, sind die ersten Sendemasten in Deutschland bereits in Betrieb. Die Deutsche Telekom nutzt ihren ersten LTE-Sendemast schon seit dem 30. August 2010 im brandenburgischen Kyritz.

Frequenzen von LTE und DVB-T kommen sich in die Quere!

Unterdessen wurde bekannt, dass Sender der RTL-Gruppe Ende Oktober in Nürnberg nicht mehr über DVB-T empfangbar sein werden. Davon betroffen sind die Sender RTL, Vox, RTL II und Super RTL. Im Zuge des LTE-Ausbaus hätten die Kanäle gewechselt werden müssen, da diese mit den Bereichen, die LTE zugesichert wurden, überlagert wären. RTL konnte so den störungsfreien Empfang von Fernsehprogrammen bei gleichzeitiger Nutzung von Rundfunkfrequenzen für das mobile Internet (also LTE) nicht mehr garantieren. Das Unternehmen hat daher von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht.

Allerdings ist nicht nur DVB-T störungsanfällig, wenn LTE-Sendemasten in der Nähe stehen, sondern auch bestimmte drahtlose Funkmikrophone. Der Bund habe jetzt 200 Millionen Euro für die Umrüstmaßnahmen von Sendeanlagen für drahtlose Mikrophone angeboten, angemessen seien aber 750 Millionen Euro.

Nachteil für den Benutzer von DVB-T bei einem Frequenzwechsel von Fernsehkanälen ist, dass ein Suchlauf an den Empfangsgeräten notwendig wird. In meinen Augen nicht weiter tragisch. Die Nürnberger Frequenzen werden jetzt neu ausgeschrieben.

LTE-Netzausbau in den USA: Verizon mit LTE Netz in 38 Großstädten

Auch in den USA geht der Ausbau der LTE-Netze zügig voran. Jetzt kommuniziert Verizon, dass der Start ins LTE-Geschäft monumentaler ausfallen wird, als es bisherige Planungen vorgesehen haben. Gemessen an der Kundenzahl ist Verizon der größte Mobilfunkbetreiber der USA. Bis Ende 2010 soll der LTE-Ausbau in 38 städtischen Regionen eingerichtet sein – bisher war nur von 30 Städten mit LTE Netz die Rede.

Die verbreiteten Befürchtungen, es werden LTE Netze aufgebaut, aber keine LTE Endgeräte (z.B. LTE Sticks) in ausreichenden Mengen verfügbar sein, weist eine Verizon Führungskraft (Communications President und Chief Operating Officer Lowell McAdam) zurück: Bis zur Consumer Electronics Show (CES) im Januar 2011 in Las Vegas werden sechs LTE-Smartphones und LTE-Tablets verfügbar sein. Wir hatten ja auch schon Gerüchte veröffentlicht, nach denen das iPhone 5 LTE mitbringen soll.

Zu den Städten, die als erste in den Genuß des schnellen mobilen Internets kommen werden, gehören natürlich die größeren wie z.B. New York City, San Francisco, Chicago, Los Angeles und Boston, welche zu 70% abgedeckt werden sollen. Außerdem werden auch 62 Flughäfen ins LTE-Netz mit einbezogen.

Auch bei Verizon gibt es bisher keine Angaben für LTE Tarife. Der LTE Ausbau jedoch schreitet unaufhörich schnell voran: Zwei Drittel der US-Bevölkerung sollen in den nächsten 18 Monaten mit LTE versorgt sein – das sind allein 200 Millionen Menschen bis Ende 2011. Die landesweite Abdeckung werde bis 2013 erreicht.

LTE Technik bei Verizon

Verizon baut LTE im 700Mhz Bereich aus. Zum Vergleich: Die Digitale Dividente in Deutschland, die die besten Eigenschaften zur Erschließung der ländlichen Gegenden bietet, liegt im 800 MHz Bereich. Verizon hat in seinem 700Mhz Netz noch etwas bessere Eigenschaften bzgl. der LTE-Netzabdeckung.